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  1. Schulordnung

Schulordnung

  

Vorwort

Niemand lebt allein auf einer Insel, auf der man tun und lassen kann, was man will.

Das tägliche “Unternehmen Schule” bedarf daher einiger grundsätzlicher Regelungen, denen sich alle Beteiligten einvernehmlich unterordnen müssen, wenn ein möglichst reibungsarmer Ablauf des Schulalltags garantiert werden soll.

Wir freuen uns auf eure Mitarbeit!


Grundsätzliches

1. An unserer Schule gelten die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes. Daher ist der Konsum von Alkohol, koffein- bzw. taurinhaltiger Getränke (z.B. Cola, Energydrinks u.ä.), Tabakwaren und jeglicher anderer Drogen grundsätzlich verboten.
Diese Regelung gilt selbstverständlich auch an außerschulischen Lernorten sowie generell auf Workshops, Schul- und Klassenfesten.

2. Das Mitbringen und der Einsatz von Waffen, Sprengkörpern, Munition und sonstiger gefährlicher Materialien und Gegenstände (z.B. Laserpointer) ist strengstens verboten und wird umgehend polizeilich verfolgt.
Untersagt ist ferner das gegenseitige Ansprühen mittels Spraydosen.

3. Elektronische Geräte dürfen nur zu Unterrichtszwecken eingesetzt werden. Dagegen ist die Benutzung von Handys, Smartphones oder ähnlicher Geräte während der großen Pausen erlaubt, dies aber nur außerhalb des Schulgebäudes sowie der Turn- und Schwimmhalle.
Beim ersten Klingelzeichen sind die oben aufgeführten elektronischen Geräte auszuschalten.
Im Falle der Nichtbefolgung dieser Anordnung werden die betreffenden Geräte für den Rest des jeweiligen Unterrichtstages eingezogen und bis zu ihrer Abholung im Sekretariat deponiert. Über die Verstöße wird eine Namensliste geführt. Nach dreimaligem Verstoß gegen die Regelung 3 werden die jeweiligen Erziehungsberechtigten (von der Schulleitung oder vom zuständigen Klassenlehrer) konsultiert.

4. Aufnahmen per Fotohandy, Smartphone, Foto-/ Digitalkamera oder Camcorder, die die Persönlichkeitsrechte der in der Schule tätigen Personen verletzen oder einschränken könnten, sind ebenso untersagt wie Ton- und Bildaufnahmen vom Unterricht.
Ausnahmen gelten bei der Dokumentation von Schul- und Klassenfesten, Projekt-
tagen oder Klassenfahrten. Hier - wie bei der Aufnahme von Rollenspielen zu unterrichtlichen Zwecken - ist die vorherige Genehmigung der jeweils abgebildeten Personen einzuholen.

5. Für die Teilnahme an schulinternen Veranstaltungen, wie z.B. Sportfesten, Klassen- oder Schulfeiern, Musikworkshops etc. gelten die Regeln eines respektvollen und fairen Miteinanders.

6. Bei Ausflügen, Klassenfahrten, Betriebspraktika, (über)regionalen Wettbewerbs-
teilnahmen etc. achten wir darauf, dass wir unsere Schule nach außen hin würdig vertreten.

Unterricht


1. Wir achten auf die Einhaltung der Unterrichtszeiten. Bei Verspätung oder Verhinderung entschuldigen wir uns umgehend.

2. Nach den Pausen halten sich alle Schüler/innen im Klassenzimmer auf und nicht mehr vor der Tür.
3. Vor Unterrichtsbeginn haltet ihr bitte alle benötigten Materialien auf dem Tisch bereit.

4. Wenn eine Klasse oder ein Kurs länger als 10 Minuten nach dem Klingelzeichen noch ohne Lehrkraft ist, informiert ihr umgehend das Sekretariat oder fragt beim Konrektor bzw. im Lehrerzimmer nach.
Aktuelle Abweichungen vom Stundenplan oder den Namen einer kurzfristig benannten Vertretungskraft entnehmt ihr bitte dem Bildschirmtext im Foyer.

5. Die Fach- bzw. Klassenräume werden erst nach der jeweiligen Pause aufgesucht. Die Ablage der Taschen ist jedoch schon vorher möglich.

6. Innerhalb der Klassen- und Fachräume wird nicht gelärmt, gerannt oder getobt.

7. Geht bitte mit der Einrichtung und allen Geräten schonend um, damit diese von allen möglichst lange genutzt werden können. Das Verunzieren des Mobiliars sowie der Türen und Wände ist Sachbeschädigung. Wer einen solchen Schaden verursacht, muss für ihn einstehen und ihn beim Klassenlehrer, bei der Klassenlehrerin oder beim Hausmeister melden.

8. Alle tragen Verantwortung für die Sauberkeit der Klassen- und Fachräume.
Abfälle gehören in die dafür vorgesehenen Behälter. Die Übernahme von Gemeinschaftsaufgaben (wie z.B. von Tafel- und Ordnungsdiensten) regeln eure jeweiligen Klassenlehrer/innen mit euch.

9. Toilettengänge während des Unterrichts werden nur bei berechtigten Ausnahmen gestattet.
10. Während des Unterrichts wird nicht gegessen, es sei denn, es handelt sich um ein gemeinsam mit der Lehrkraft organisiertes Frühstück. (Ausnahmeregelungen gelten bei mehrstündigen Abschlussprüfungen.)
Trinkpausen werden von den jeweiligen Lehrkräften individuell geregelt.

11. Ihr dürft euch nur während eurer realen Unterrichtszeiten in der Schule aufhalten, da ansonsten der Versicherungsschutz entfällt. Bei Verstoß gegen diese Regelung nehmt ihr am Unterricht einer anderen Klasse teil oder müsst umgehend von einem Erziehungsberechtigten abgeholt werden.

12. Für die Fachräume, den Medienraum, die Lernstation, den Trainingsraum, die Turn- und Schwimmhalle, die Spieleausgabe sowie für die Mensa gilt die jeweils dort ausgehängte Verhaltens- bzw. Benutzerordnung.

13. Die Regeln für umsichtiges Verhalten im Falle eines Brandes ist dem Feuerwegeplan, der in jedem Klassenraum sowie in den Fluren aushängt, zu entnehmen.


Regeln für den Ganztagsunterricht

Die Oberschule Lamstedt ist eine Schule mit offenem Ganztagsbetrieb.
1. Die freiwilliges Entscheidung, an einer Nachmittags-Ag teilzunehmen, ist - aus plantechnischen Gründen – immer für ein Halbjahr verbindlich.
2. Es ist freiwillig, aber erwünscht, eine warme Mahlzeit in der Mensa vorzubestellen. Diese Bestellung erfolgt per Internet und ist jeweils bis um 10 Uhr des gleichen Tages möglich. Jeder Schüler ist im Besitz eines Ausweises, der diese Bestellung ermöglicht.
Alternativ dazu können die Schüler/innen auch mitgebrachte Speisen verzehren, dies bitte jedoch ausschließlich in der Mensa. Der Bezug von Essen über einen externen Bestellservice ist nicht gestattet.
3. Nach dem Mittagessen können sich die Schüler/innen bis zum Beginn der Hausaufgabenbetreuung in der Lernstation, in ihrer Klasse oder auf dem Schulhof aufhalten. Es ist nicht erlaubt, auf den Gängen, im Treppenhaus und schon gar nicht in fremden Klassen zu lärmen oder zu toben.
4. Alle Schüler/innen, die an einer Arbeitsgemeinschaft teilnehmen, haben ihre Hausaufgaben in einer der drei Hausaufgabengruppen zu erledigen, die unter Aufsicht in den Räumen 203, 210 und 211 stattfinden. Zur Hausaufgabenbetreuung sind Lehrer/innen und Ganztagskräfte eingesetzt.
5. Aus versicherungstechnischen Gründen ist es keinem Nachmittagsschüler erlaubt, während der Mittagspause sowie in der Zeit der Hausaufgabenbetreuung das Schulgrundstück zu verlassen.


Pausen


1. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-9 verlassen während der drei
großen Pausen unverzüglich die Unterrichtsräume, Treppenhäuser und Flure.
In den Fluren und vor den Ausgängen regeln Aufsichtsschüler/innen der 10. Klassen das möglichst reibungslose und zügige Übergehen aller übrigen Schüler/innen auf das Pausengelände. Die Grenzen des Schul- bzw. Pausengeländes sind im Lageplan festgehalten, der in allen Klassen aushängt.
2. Im Zeitraum nach den Herbst- bis zum Beginn der Osterferien dürft ihr jeweils in der 1. Pause auch die Mensa aufsuchen. Vorher könnt ihr euch noch im Schülerladen bzw. im Schülercafé mit Brötchen und Getränken versorgen. Der Verkauf von Waren aus dem Schülerladen findet – außer bei schlechtem Wetter – nur nach außen hin statt.

3. Bei Regenwetter oder extremer Kälte könnt ihr eure Pausen im Foyer und im Flurbereich darüber verbringen (nicht aber in den Unterrichts- oder Fachräumen und auch nicht in der Lernstation). Die jeweils im d2-Bereich Aufsicht führende Lehrkraft entscheidet, ob es sich um eine Regenpause handelt oder nicht.

4a. In der Pause nach eurem Schwimmunterricht dürft ihr euch im Foyer aufhalten.
4b. In den großen Pausen wird zudem Schülern/innen jeweils einer Klasse in einem wechselnden zeitlichen Rhythmus die Gelegenheit gegeben, an den in der Lernstation aufgestellten Spielgeräten zu spielen. Das gilt nicht für die dortigen Computer. Diese dürfen nur zu unterrichtlichen Zwecken genutzt werden.

5. Auf Treppen und Fluren darf - wegen der damit verbundenen Unfallgefahr -
nicht gerannt und getobt werden. Ferner ist das Ballspielen in diesen Bereichen
nicht erlaubt. Dazu sind die Rasenflächen des Sportgeländes sowie der Tartanplatz vorgesehen (siehe schraffierte Bereiche auf dem Schulgeländeplan).
Die Ausgabe von Spielgeräten übernimmt die Schülerschaft in Eigenregie. Mit dem Leihgut ist schonend umzugehen.
Unbedachtes bzw. unvorsichtiges Verhalten ist zu vermeiden. Gefährliche Spiele sind nicht erlaubt, gewalttätige Auseinandersetzungen untersagt.

6. Das Herumklettern auf den im Pausengelände befindlichen Bäumen oder Felsengruppen ist wegen möglicher Verletzungsgefahren untersagt. Aus demselben Grund hat auch das Schneeballwerfen im Winter zu unterbleiben.

7. Das Fahren mit dem Rad, Skateboard oder Inlinern ist auf dem Schulgelände sowie auf den Wegen des Pausengeländes nicht erlaubt. Ausgenommen davon sind für Radfahrer/innen die Zufahrtwege zum Fahrradstand. Bei Fahrradprüfungen gilt eine Sonderregelung.

8. Den Kiosk an der Schwimmhalle dürft ihr nur in der 20er-Pause aufsuchen.
Die dort erstandene Ware soll im Bereich des Pausengeländes verzehrt werden. Warme Speisen werden nicht mit ins Schulgebäude gebracht.

9. Das Pausengelände ist von Verunreinigungen frei zu halten.
Ein wöchentlich wechselnder Hofdienst sorgt für die Grundreinigung.

10. Ihr (d.h. maximal 5 Schüler/innen) dürft das Schulgelände nur zum Aufsuchen der Gemeindebücherei verlassen. Für jede Klassenstufe ist dabei ein bestimmter Tag in der Woche vorgesehen. Bitte denkt an den entsprechenden Ausweis !
Ansonsten dürft ihr das Schulgelände nur mit Genehmigung eines Lehrers oder einer Lehrerin verlassen oder wenn ein Erziehungsberechtigter die Erlaubnis dazu vorher schriftlich beantragt und genehmigt bekommen hat. Bei Verstoß gegen diese Regelung entfällt der Versicherungsschutz.
11. Die Schüler/innen betreten den Lehrerzimmerbereich nur in Notfällen. Die Passage zwischen den Glastüren darf nicht als Durchgang benutzt werden, es sei denn, ihr müsst in dringenden Fällen das Sekretariat aufsuchen.


Verhalten an den Bushaltestellen und am Busbahnhof

1. Damit der Schultag aggressionsfrei und sicher begonnen und beendet wird, stellt ihr euch an der jeweiligen Bushaltestelle geordnet hintereinander an (am Busbahnhof hinter der durchlaufenden Markierung). Dabei ist ein Vor- bzw. ein Dazwischendrängeln zu vermeiden.

2. Am Busbahnhof haben die Schüler/innen der 5. Klassen im ersten Schulhalbjahr das Vorrecht, am Anfang der Schlange zu stehen. Die sie in der Schlussstunde unterrichtenden Lehrkräfte begleiten sie in den ersten 14 Tagen dabei (ggf. 5 Minuten vorher aufstellen).
Für die Schüler/innen der Grundschule gilt das o. a. Vorrecht das ganze Jahr über.

3. Die jeweils gültige Busfahrkarte ist stets mitzuführen und dem Busfahrer auf Verlangen vorzuzeigen bzw. auszuhändigen.

4. Um Verletzungen zu vermeiden und die Busfahrt nicht zu verzögern, drängelt und schubst niemand beim Ein- und Aussteigen. Ältere Schüler/innen achten auf jüngere und geben selbst ein gutes Vorbild.

5. Die vorderen Sitzplätze sind den jüngeren bzw. gehbehinderten Schüler/innen vorbehalten. Es besteht kein Anrecht auf einen frei gehaltenen (“reservierten”) Platz. Die Schüler/innen der Grundschule haben ein generelles Sitzplatzrecht. Dieses gilt auch bei der Anfahrt zur Schule, wenn die Schüler/innen der Grundschule später zusteigen und ältere Schüle/innen dafür aufstehen müssen.

6. Das Herumlaufen im Bus ist verboten, ebenso wie das Stehen, solange noch freie Sitzplätze vorhanden sind. Daneben ist auch der Aufenthalt im Bereich des Einstiegs (vor der Schranke) sowie auf den Stufen des Ausstiegs untersagt.

7. Aggressive Verhaltensweisen haben im Bus zu unterbleiben.
Ferner sind alle Beschmutzungen und Beschädigungen des Busses und der Haltestellen zu unterlassen.

8. Verstöße gegen die Busordnung werden geahndet. Es gelten selbstverständlich die Beförderungsbedingungen der jeweiligen Busunternehmen.

9. Den Anweisungen der Aufsichtspersonen, der Busangels sowie der Busfahrer ist Folge zu leisten.


Lamstedt, den 14.03.2007

Diese Schulordnung wurde inzwischen aktualisiert und am 19.11.2014 von der Gesamtkonferenz der Oberschule Lamstedt genehmigt. Sie gilt ab 01.12.2014.



Grundsätzliche Vereinbarungen


Die Schule kann ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag nur dann erfüllen,
wenn Schüler-, Lehrer- und Elternschaft vertrauensvoll zusammenarbeiten.
Daraus ergibt sich grundsätzlich für den täglichen Umgang miteinander:

- Wir gehen fair und respektvoll miteinander um.
- Wir üben Toleranz und schützen die Schwächeren.
- Jeder akzeptiert die Würde und die Rechte der anderen.
- Wir verurteilen körperliche Gewalt, verletzende Äußerungen und Gesten. Niemand wird also beleidigt, beschimpft oder wegen seiner Herkunft, Hautfarbe, Meinung oder religiösen Anschauung verunglimpft.
- Wir gestalten und nutzen das Gebäude sowie das Gelände der Schule so, dass sich alle wohlfühlen.
- Wir verurteilen das Beschädigen oder Entwenden fremden Eigentums.
- Wir verhalten uns so, dass niemand Schaden nimmt.
- Jeder Lehrer/jede Lehrerin hat das Recht, ungestört zu unterrichten.
- Jeder Schüler/jede Schülerin hat das Recht, ungestört zu lernen.
Wir akzeptieren diese Grundsätze und übernehmen die Verantwortung für unser Handeln.

Wer diesen Grundsätzen und der Schulordnung zuwider handelt,
verstößt gegen gemeinsam beschlossene Regeln und Ziele.




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Wir haben von der Schulordnung Kenntnis erhalten, erkennen diese sowie die Grundsätze dieser
Vereinbarung in allen Punkten an und tragen sie aktiv mit.


Ort:________________________________________ Datum:___________________________



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Unterschrift des Schülers/ ...des/der Erziehungsberechtigten ...der Schulleitung
der Schülerin