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Schulprogramm


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Zwei Leitbilder unserer Schule:

„Miteinander lernen, miteinander leben“

und

„Die Freude am Lernen entdecken und fördern“


Verfasst von Lehrkräften, Schülern und Eltern
der Oberschule Lamstedt.





Die Arbeit an einem Schulprogramm ist als ein stetiger Prozess zu verstehen. Ein ständiges Überarbeiten und Aktualisieren ist daher verpflichtende Grundlage für eine kontinuierliche Weiterarbeit. Das vorliegende Programm enthält alte bewährte Elemente, die durch neue Bausteine ergänzt wurden. Wichtige Schwerpunkte bilden hierbei die Auseinandersetzung mit unseren Erziehungszielen sowie die Weiterentwicklung der Unterrichtsarbeit. Sicherung und Aktualisierung von Qualitätsstandards und Transparenz für die Eltern und Schüler sind hierbei unverzichtbar.




Inhaltsverzeichnis

• Aus der Geschichte der Lamstedter Schule
• Präambel zum Schulprogramm
• Leitzielbeschreibung
• Schulorganisatorische Grundsätze
• Schülerrat
• Zusammenarbeit mit den Eltern
• Zusammenarbeit der Hadler Schulen
• Der Erwerb von Lernkompetenzen ab Klassenstufe 5
• Berufsorientierung an der Oberschule Lamstedt
• Medienkonzept
• Lernstation




Aus der Geschichte der Lamstedter Schule

Erstmalig wird 1667 im Kirchenbuch ein Schulmeister in Lamstedt erwähnt. Um 1829 besteht im Ort Lamstedt eine zweiklassige Hauptschule mit 180 Kindern. Schon 1852 wird die Schule bei einer Kinderzahl von 280 dreiklassig. An der Basbecker Straße wird 1912 ein neues Schulhaus mit 6 Klassenräumen errichtet. Schon 1925 wird eine „gehobene“ Abteilung eingerichtet. Die Schule ist jetzt fünfklassig. Die gehobene Abteilung besteht bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges und ist mit der späteren Realschule vergleichbar. Die Schülerzahl steigt 1950 infolge des Zustroms an Ostflüchtlingen auf 341. Die Schule wird nun sechsklassig. Am 13. März 1958 findet eine außerordentliche Gemeinderatssitzung statt. Einziges Thema ist ein möglicher Ausbau der Volksschule. Die Oberstufe soll durch Wiedereinführung einer „Gehobenen Abteilung“ in Form eines verkürzten Aufbauzuges aufgewertet werden, um gegenüber der Konkurrenz durch die Oberschule in Warstade bestehen zu können. Am 5. Februar 1962 wird durch Erlass des Kultusministeriums der Aufbauzug eingerichtet. 1964 beginnen die Bauarbeiten für die Turn- und Schwimmhalle bei der neuen Mittelpunktschule. Am 29. November 1965 genehmigt das Ministerium die Einrichtung einer zweiklassigen Förderstufe an der Volksschule mit Aufbauzug. (Für die Klassen 5 und 6). Nach Wanna ist Lamstedt hierbei die zweite Schule im Landkreis Hadeln. 1966 legen die ersten Schüler ihre Prüfung zur Mittleren Reife ab und unsere Schule erhält die volle Anerkennung als Mittelpunktschule. Die Schule führt jetzt die amtliche Bezeichnung „Volksschule mit Förderstufe und Realschulzug.“ Mit dem neuen Schuljahr 1975/76 werden die Kinder der Börde Lamstedt und aus Hechthausen ab Klasse 5 jeweils zwei Jahre lang in der angebundenen Orientierungsstufe im Schulzentrum unterrichtet. Anschließend wechseln sie in die Haupt- oder Realschule Lamstedt oder aber zum Gymnasium Warstade über. Die neue Kreissporthalle wird 13. 11. 2001 festlich eingeweiht. Zum 1.8. 2004 wird die Orientierungsstufe für die 5. und 6. Klassen abgeschafft und die Kinder der Grundschulen gehen jetzt nach Klasse 4 direkt in die weiterführenden Schulen über. Im Jahre 2007 besteht die Schule in Lamstedt seit 440 Jahren. Die Schule führt seit dem 01.01.2007 – nach der Flurbezeichnung des angrenzenden Geestrückens - den Namen „Schule am Hohen Rade“.
Das ehemalige Schulzentrum ist seit dem 01.08.2012 eine Oberschule, das heißt Zusammenlegung von Haupt- und Realschule zu einer zeitgemäßen Schulform für alle Kinder, aufsteigend ab Klasse 5. Gleichzeitig wurde der offene Ganztagsbetrieb mit attraktiven Nachmittagsangeboten an zwei Tagen eingeführt. Eine gut ausgestattete Mensa lädt vor dem Nachmittagsbetrieb zu einem gemeinsamen gesunden und abwechslungsreichen Essen ein. Als letzte Neuerung dieser „kleinen Schulreform“ stellen wir uns seit Beginn des Schuljahres 2013/14 der pädagogischen Herausforderung „Inklusion“, d.h. gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Förderbedarf.


Präambel zum Schulprogramm


Gemeinsamkeit macht stark!

Schule kann heute nicht mehr nur als Ort reiner Wissensvermittlung in den klassischen Unterrichtsfächern verstanden werden und muss sich immer neuen Herausforderungen stellen.
Ein schnell wachsender technologischer Fortschritt aber auch gesellschaftliche Veränderungen erfordern ein ständiges Neuorientieren.
Vor diesem Hintergrund sind Lehrer und Eltern gleichermaßen gefordert, eine tragfähige Basis zu schaffen, die es den Kindern ermöglicht, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und ihre Persönlichkeit zu stärken. Wenn Elternhaus und Schule sich offen über Bedürfnisse, Notwendigkeiten und Probleme austauschen, wenn gemeinsam Erziehungskonzepte und günstige Rahmenbedingungen geschaffen werden, geben wir den Kindern den besten Start für eine erfolgreiche Zukunft.
Die Oberschule „Am Hohen Rade“ stellt in ihrer erzieherischen Arbeit die folgenden Leitsätze in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit:

Leitzielbeschreibung


Als übergeordnete Ziele unserer schulischen Arbeit sehen wir
• die Entwicklung des Schülers/der Schülerin zu einer mündigen und sozial verantwortlichen Persönlichkeit
• Die Entwicklung einer Zukunfts- und Lebensperspektive
• seine/ihre Vorbereitung auf die Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt
• die Vermittlung grundlegender fachlicher Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten.
• das Lernen lernen
Für die Umsetzung dieser übergeordneten Ziele müssen grundlegende Lernkompetenzen und Schlüsselqualifikationen entwickelt und gefördert werden. Hierzu gehören unter anderem Bereitschaft zum lebenslangen Lernen, Leistungswillen, Kooperationsfähigkeit und Hilfsbereitschaft. Zur Evaluation ist ein komplexes Verständnis von Schulqualität notwendig.

Priorität hat der Unterricht!!
• Wir legen Wert auf die Vermittlung eines fundierten Basiswissens, fördern nach Eignung und Neigung und achten auf die Entwicklung der in Eigenverantwortung handelnden Persönlichkeit.
• Wir entwickeln Schlüsselqualifikationen, wie Methodenkompetenz, Team- und Kommunikationsfähigkeit.
• Wir suchen außerschulische Lernorte auf und arbeiten mit Behörden, abgebenden und weiterführenden Schulen sowie Ausbildungsbetrieben zusammen.
• Wir entwickeln schuleigene Profile (Berufsvorbereitung, Medienkonzept...).
• Wir helfen bei der Berufsorientierung.
• Wir legen Wert auf Disziplin und Pünktlichkeit sowie auf Ordnung und Sauberkeit in der Schule.
• Wir legen Wert auf die Erziehung zu gegenseitiger Wertschätzung und Toleranz sowie auf soziales Lernen.
• Wir erarbeiten mit der Schülerschaft Regeln des Zusammenlebens und der Konfliktbewältigung.
• Wir fördern die Mitsprache von Schülerinnen und Schülern und stärken die Schulgemeinschaft durch Rituale und Veranstaltungen
• Wir pflegen eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern, d. h. wir informieren die Eltern regelmäßig über das Schulgeschehen, sind den Anliegen der Eltern gegenüber offen, fördern deren Mitwirkung und binden sie so in die Gesamtverantwortung mit ein.
• Wir entwickeln ein schulspezifisches Fortbildungskonzept, das auf die Bedürfnisse unserer Oberschule abgestimmt ist.
• Wir erschließen neue Lernwelten und setzen neue Medien in Unterricht und Verwaltung ein
• Wir informieren die Öffentlichkeit regelmäßig und transparent über unsere Schule, d. h. wir gewähren Einblick in unsere Aktivitäten.
• Wir legen Wert auf die Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen als Anwärter der Studienseminare, sowie die Integration neuer Kolleginnen und Kollegen.
• Durch regelmäßige Überprüfung unserer schulischen Arbeit sichern wir deren Qualität und entwickeln sie ständig weiter.

Schulorganisatorische Grundsätze

Durch die Einführung der Oberschule fällt die frühe Elternentscheidung zwischen Haupt- und Realschule weg. Die Schüler können zunächst in der Sekundarschule ankommen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter entwickeln. Sie werden im 5. Schuljahr im Klassenverband gemeinsam ohne Schulformtrennung unterrichtet. Nach und nach werden sie in Englisch, Mathematik und Deutsch ihrer Leistung entsprechend in E-Kurse (Erweiterungskurse)oder in G-Kurse (Grundkurse) eingeteilt. Da die Kurse parallel liegen und die Curricula aufeinander aufbauen, besteht zu jedem Halbjahr die Möglichkeit, den Kurs zu wechseln. Durch diese Organisation ist gewährleistet, dass jeder Schüler entsprechend seiner individuellen Leistungsfähigkeit optimal gefördert werden kann und das Niveau in den Kursen dem Vermögen angepasst ist.

Die Oberschule Lamstedt bildet für den 5./6./7. Jahrgang jahrgangsbezogene Klassen, in denen die Schüler innerhalb des 6.und 7. Jahrgangs leistungsdifferenziert unterrichtet werden.

Die Klassen 8/9 und 10 werden überwiegend schulzweigbezogen unterrichtet. Orientiert an der Durchlässigkeits-und Versetzungsverordnung findet am Ende der 7. Klasse eine Zuordnung in das Realschul- oder Hauptschulniveau statt. D.h. wir bilden ab Klasse 8 Hauptschul- und Realschulklassen. Dennoch gibt es auch hier den Unterricht in Deutsch, Mathematik und Englisch in E-Kursen und G-Kursen, sodass z.B. ein Hauptschüler seiner Fähigkeit entsprechend Mathematikunterricht im E-Kurs (= Realschulniveau) erhalten kann.

Die spätere Einteilung in Haupt-und Realschulklassen ermöglicht u.a. eine unterschiedliche Berufsorientierung. Während die Realschüler in Klasse 9 und 10 in sogenannten Profilen (Französisch, Wirtschaft, Gesundheit und Soziales, Technik) unterrichtet werden, besuchen die Hauptschüler im 2. Halbjahr der 9. Klasse für einen Tag die BBS Cadenberge. Das Maß an Praxisorientierung beträgt im Ganzen für die Hauptschüler etwa das Doppelte dessen der Realschüler.

Sowohl in der Hauptschulklasse wie in der Realschulklasse können alle Sekundar I- Abschlüsse erworben werden. Die Abschlüsse sind identisch mit den Abschlüssen an Haupt- und Realschulen. Einen „Oberschulabschluss“ sieht das Niedersächsische Schulgesetz nicht vor.

Schulfeste, Projekttage, sportliche Veranstaltungen und Turniere sind grundsätzlich für die gesamte Schulgemeinde geplant und werden gemeinsam durchgeführt.


Schülerrat

An unserer Schule existiert eine sehr aktive Schülervertretung (SV). Laut selbstgegebener Geschäftsordnung kümmern sich drei gleichberechtigte SchülersprecherInnen unterstützt durch eine Vertrauenslehrerin und einen Vertrauenslehrer darum, die positive Atmosphäre des Schulalltags weiter zu verbessern. Die SV führt „traditionelle Projekte“ weiter wie die Spieleausleihe in den großen Pausen, den Ausschank von warmem Kakao im Winter, die Organisation inklusive Bewirtung von zwei Sportturnieren im Jahr und die Organisation und Aufsicht der Spiele-Ecke (Billard und Kicker). Außerdem haben die Schülersprecher jedes Jahr viele Ideen für neue Projekte und versuchen sie umzusetzen.

Unsere Schülervertretung hat eine eigene und gewichtige Meinung. Sie kennt ihre Rechte und nimmt sie in den Fach- und Gesamtkonferenzen, vor allem aber in den Sitzungen des Schulvorstands wahr!

Zusammenarbeit mit den Eltern


Internationale Untersuchungen haben gezeigt, dass “gute” Schulen durch intakte Beziehungen zwischen Lehrkräften, Eltern und Schülern charakterisiert werden können. Gute Zusammenarbeit beruht aber auf gegenseitigem Respekt, auf dem Wissen um Rechte und Pflichten sowie auf den Erwartungen, die an die jeweils anderen gestellt werden. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist somit einer der markanten Kernbereiche der Schulentwicklungsarbeit und damit auch der Qualitätsentwicklung von Schule allgemein. Ohne Einbeziehung der Eltern in den verschiedensten Bereichen des Miteinanders im Spannungsfeld Unterricht - Schulleben - Konfliktlösung kann Schule letzten Endes nicht gelingen.

Die Schule am Hohen Rade misst der Zusammenarbeit mit den Eltern einen hohen Stellenwert bei. Im Verlauf der letzten Jahre wurden von der Schulleitung, dem Kollegium und den Eltern bzw. Elternvertretungen die folgenden Schwerpunkte einer förderlichen Kooperation erarbeitet und in ständiger fruchtbarer Auseinandersetzung praktiziert und weiter entwickelt:
• Gedankenaustausch auf Klassen-, Schulform- und Schulebene mit den Vorständen der Elternschaften über Lehrmittel, Unterricht/Unterrichtsprojekte und Raumgestaltung
• Gemeinsames Erarbeiten von Lösungsstrategien in Konfliktfällen in Kooperation mit der Schulleitung, der Schulsozialpädagogin, dem Beratungslehrer und gegebenenfalls unterstützenden außerschulischen Institutionen
• Unterstützung der Schule durch ideelle, praktische und finanzielle Aktivitäten der Eltern und des Fördervereins im Rahmen der Mitwirkung bei Schulfesten, Feiern und Projekten zur Gestaltung der Schule sowie ergänzende Bereitstellung von Unterrichtsmitteln durch den Förderverein
• Kritische, unterstützende Begleitung der Unterrichtsversorgung im ständigen Austausch mit der Schulleitung und der Schulaufsicht sowie des Außenbildes der Schule
• Mitarbeit bei der Erstellung von Dokumentationen und Arbeitsmitteln, die von der Gesamtkonferenz und dem Schulvorstand beschlossen wurden, wie die “Vereinbarung zwischen Schule, Schülern und Eltern“, der Formulierung des Schulprogramms sowie der redaktionellen Erstellung des für das kommende Schuljahr beschlossenen Schülerplaners (erweitertes Hausaufgaben- und Infoheft)
In der Verzahnung dieser Kooperation der Eltern mit der Schule, ergänzt durch einen ständigen Dialog zwischen Schule und Elternrat im Rahmen der Elternratssitzungen, liegt das Wesen der positiven Zusammenarbeit, die zudem aber einer fortwährenden Aufarbeitung und Weiterentwicklung bedarf.

Die Dokumentation von Bestandsaufnahmen und die davon abzuleitenden Anpassungen und Optimierungen (Evaluation) kennzeichnen die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern in der Zukunft.

Zusammenarbeit der Hadler Schulen

Schule in der heutigen Zeit kann sich nicht mehr beschränken auf den eigenen Wirkungsbereich vor Ort, sondern hat die Vorzüge des Erfahrungsaustausches und der Kooperation mit den Nachbarschulen im Grundschul- und Sekundarbereich nach den Vorgaben des Nieders. Schulgesetzes in die eigene Arbeit mit einzubeziehen.

Die Schule am Hohen Rade pflegt mit den Nachbarschulen seit Jahren einen förderlichen Kontakt auf folgenden Gebieten/ bzw. entwickelt in weiteren Bereichen eine Kooperation:

Grundschule Börde Lamstedt und Grundschule Hechthausen:
• Gemeinsame Informationsveranstaltungen für die Eltern zur Laufbahnempfehlung und über die Inhalte und Besonderheiten der Arbeit in der Oberschule mit der Möglichkeit, den Haupt- und Realschulabschluss zu erreichen
• Gemeinsame Einteilung der Übergänger aus den Klassen 4 auf die Klassen der Oberschule
• Beginn eines Erfahrungsaustausches auf Fachkonferenzebene (bes. Deutsch, Englisch, Mathematik) über die Anforderungen und Arbeitsweisen beider Schulformen gemäß Nieders. Schulgesetz

Osteschule Hemmoor, Schule am Dobrock Cadenberge, Hauptschule und Realschule Otterndorf, Berufsbildende Schulen Cadenberge:
• Regelmäßige Treffen der Schulleiter der Hadler Schulen zum Gedankenaustausch über aktuelle schulische und schulpolitische Fragen
• Kooperation mit der BBS Cadenberge im Projekt „Praxistag Kl. H9“
• Gemeinsame Absprachen über Inhalte und Termine der Schülerbetriebspraktika
• Zusammenarbeit bei der Berufsorientierungsmesse in der Realschule Otterndorf
• Gemeinsam durchgeführte Theaterprojekte mit Aufführungen in allen beteiligten Schulen



Der Erwerb von Lernkompetenzen ab Klassenstufe 5


Dem lebenslangen Lernen kommt in unserer sich ständig wandelnden, schnelllebigen Gesellschaft eine immer größere Bedeutung zu. Neue Informationen müssen schnell aufgenommen werden und anwendbar sein. Dabei helfen grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten wie der Umgang mit Informationsquellen, schnelles Erfassen, Anwenden und Speichern der Faktoren oder das Erlernen eines eigenen Ordnungssystems und die Entwicklung der Dialogfähigkeit.

Daher hat die Lamstedter Schule am Hohen Rade das „Lernen lernen“ zu einem ihrer Leitziele ernannt.
Da die Voraussetzung für ein elementares, selbst gesteuertes Lernen in der Schule die Schaffung einer Atmosphäre des Wohlfühlens und der Identifikation mit der Schule ist, wird in jeder 5. Klasse eine Einführungswoche vorangestellt, in der es vorwiegend um das gegenseitige Kennen lernen und die Gestaltung der Umgebung geht.

Für die Erarbeitung der Schlüsselqualifikationen bilden sich unter der jeweiligen Federführung der Klassenlehrer Arbeitsteams , die den weiteren Arbeitsablauf organisieren, das Arbeitsmaterial erstellen sowie für die Weitergabe an Fachlehrer und nachrückende Lehrkräfte sorgen. Ein möglichst reibungslos funktionierender Informationsfluss ist notwendig, weil diese Standardqualifikationen in nahezu allen Unterrichtsfächern anwendbar sind und eingeübt werden sollen.

Eine fest eingeplante Wochenstunde steht den Klassenlehrern für die Erarbeitung mit den Schülern zur Verfügung. Bei Bedarf können Projekttage eingeschoben werden.

Berufsorientierung an der Oberschule Lamstedt

Berufsorientierung an der OBS Lamstedt


Die Berufsorientierung spielt in unserer Schule eine große Rolle. Um den immer früher anstehenden Bewerbungsfristen gerecht werden zu können, beginnen wir bereits in der OBS 7 mit dem Fach Wirtschaft. Begleitet wird dieser Unterricht durch differenzierende Unterrichtsmaterialien, um allen Schülern gerecht werden zu können.

Die Unterrichtsfächer


Neben Wirtschaft umfasst der Fachbereich die Fächer Technik, Hauswirtschaft und EDV. Aus den drei letztgenannten Fächern können die Schülerinnen und Schüler bereits ab Klasse 6 im Wahlpflichtbereich ihren Schwerpunkt wählen. Im Fach Technik lernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende technische Prinzipien kennen. Sie erlernen den Umgang mit Holz und Stahl mit den entsprechenden Werkzeugen sowie die Fertigung eines Werkstückes an der CNC-Fräse, welches zunächst am PC entwickelt und konstruiert wird. Darüber erhalten Sie ein Zertifikat als Nachweis ihrer Kompetenz. Die Ausstattung der entsprechenden Fachräume mit Werkbänken, Werkzeugen usw. ermöglicht einen Unterricht, der es den Schülerinnen und Schülern erlaubt, verschiedene Gegenstände herzustellen wie z.B. Tisch- und Werkbänke. Im 2.Halbjahr des Schuljahres 2014/15 wird im Technikunterricht ein 3-D-Drucker zur Verfügung stehen, der den Schülern weitere innovative Perspektiven eröffnen wird.

In den Klassen 9 und 10 der Realschule werden sogenannte Profilfächer angeboten. Zur Wahl stehen an der OBS Lamstedt die Fächer Französisch, Technik, Gesundheit und Soziales sowie Wirtschaft. Die Profilfächer werden vierstündig unterrichtet.

Die OBS Lamstedt pflegt eine Kooperation mit der BBS Cadenberge. Im 2. HJ des jeweiligen Schuljahres werden die Klassen H9 dienstags innerhalb dieses Kooperationsvertrages Unterricht in den Berufsfeldern Metalltechnik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Hauswirtschaft in Cadenberge erhalten.

In den Jahrgangsstufen 8 und 9 der Haupt- bzw. 8 – 10 der Realschule führen die Schülerinnen und Schüler einen Berufswahlpass. In diesem Ordner werden alle Zeugnisse, wichtige Unterlagen und Bescheinigungen gesammelt. Informationen zum Berufswahlpass finden sich unter www.berufswahlpass.de .

Der Einblick in die Praxis

Betriebserkundungen und Betriebspraktika

Theoretisches Wissen ist zwar ohne Frage sinnvoll, es muss aber durch Einblicke in die Praxis ergänzt werden. Die Zusammenarbeit mit Institutionen und Betrieben ist daher besonders wichtig. Es gilt das Motto: Aus der Praxis für die Praxis lernen! Deshalb werden an der OBS Lamstedt regelmäßig Betriebserkundungen durchgeführt, die auf sinnvolle Art und Weise das im Unterricht erworbene Wissen festigen und erweitern. Die Schülerinnen und Schüler erhalten so einen ersten Einblick in die Berufswelt und können vielfältige Eindrücke gewinnen. Die Betriebserkundungen stellen aber nur einen (wichtigen) Aspekt der Zusammenarbeit zwischen Schule und „Praxis“ dar. Sowohl Haupt- als auch Realschüler absolvieren während ihrer Schulzeit je zwei Praktika – Hauptschüler am Ende der 8. und zu Beginn der 9. Klasse, Realschüler zu Beginn und am Ende der 9. Klasse. Diese Regelung erklärt sich aus der um ein Jahr längeren Schulzeit von Realschülern. In der Schule werden diese Praktika intensiv vorbereitet. Vor Ort haben die Schülerinnen und Schüler dann die Möglichkeit, Einblicke in den jeweiligen Beruf zu bekommen. Die Fachlehrer besuchen die Praktikanten in der Regel zweimal im Betrieb und informieren sich bei ihnen und ihren betrieblichen Praktikumsbetreuern über den Verlauf des Praktikums. Die Jugendlichen können sich ausprobieren, sie haben die Gelegenheit ihre Stärken und Schwächen besser kennen zu lernen. Darüber hinaus hat die Erfahrung gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler mit höherer Motivation in die Schule zurückkehren. Betriebsbesichtigungen ergänzen den Einblick in die Praxis und ermöglichen Einblicke in regionale und überregionale Betriebe.

Expertenbesuche


Die OBS ist aber auch immer bemüht dort, wo es möglich ist, die „Praxis“ in die Schule zu holen. Experten aus den Betrieben und Institutionen stellen Berufe aus diversen Berufsfeldern vor (Pflege, Wirtschaft, Technik usw.). Die Schülerinnen und Schüler erhalten so Informationen aus erster Hand und können mit den jeweiligen Experten ins Gespräch kommen.
Es finden darüber hinaus Veranstaltungen statt, die die sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler verbessern. Als Beispiel sei hier das Benimmtraining angeführt, welches in Kooperation mit der Tanzschule Mohr, Bremerhaven, durchgeführt wird mit dem Ziel, Jugendlichen die Bedeutung von guten Umgangsformen zu vermitteln.
Mit verschiedenen Trägern werden Bewerbungstrainings durchgeführt.
Hausintern werden regelmäßig in den 8. Klassen Kompetenzfeststellungsverfahren von geschulten Lehrkräften durchgeführt.

Außerschulische Lernorte


Regelmäßig besuchen unsere Schülerinnen und Schüler regionale Ausbildungsmessen. Neben Cuxhaven und Stade bietet sich dazu auch die jährlich stattfindende Veranstaltung der Realschule Otterndorf an. So können die Jugendlichen erste Kontakte mit späteren potentiellen Arbeitgebern aufnehmen.

Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit

Mit einer Vertreterin der BfA, die 14-tägig im Hause ist, wird zu Beginn eines jeden Schuljahres eine Jahresarbeitsplanung erstellt, um die Einzelmaßnahmen (z.B. BIZ- Besuche) zu koordinieren. Die Berufsberatung beginnt mit einer allgemeinen Einführung zum Beratungsangebot der BfA und Informationen zum Arbeitsmarkt, gefolgt von allgemeinen Förderungsmöglichkeiten, schulischer Weiterbildung und gezielter individueller Beratung.

Für die Schülerinnen und Schüler besteht des Weiteren die Möglichkeit, an einem zwei- bis fünftägigem Berufsvorbereitungsseminar teilzunehmen.

Informationen zum Angebotsspektrum der BfA finden sich unter:
www.planet-beruf.de ,
www.abi.de ,
www.arbeitsagentur.de .
Allgemeine Informationen zum Thema Berufsorientierung finden sich unter:
www.ausbildungspakt-berufsorientierung.de .

Profil Gesundheit und Soziales

Das Profil Gesundheit und Soziales in der Realschule leistet im Besonderen einen Beitrag zur beruflichen Orientierung der SohülerInnen und Schüler, in Vorbereitung auf Berufe der Sozialpädagogik, Gesundheit und Pflege, Ernährung und Hauswirtschaft. Die beruflichen Orientierungsmöglichkelten beziehen sich auf Ausbildungsberufe und weitere schulische und berufliche Qualifizierungen (Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachoberschulen, Fachgymnasien, Fachhochschulen, Universitäten).

Auf der Grundlage des: Curriculums werden folgende Bildungsziele angestrebt:

Persönliche und berufliche Perspektiven:

 Verschiedene Berufsfelder im Bereich Gesundheit und Soziales beschreiben
 Informationen über Anforderungsprofile, Zukunftschancen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sammeln und auswerten
 Vielfältigkeit von Lebensmodellen und Unterstützung; bei Entscheidungsprozessen zur Lebenswegplanung erfassen

Sozialpädagogik:
 Die Bedeutung und die. Notwendigkeit von Erziehung für den Menschen ermitteln
 Chancen und Herausforderungen familiärer Lebensformen diskutieren
 Kindertageseinrichtungen als soziale Einrichtungen beschreiben sowie ihre Funktion und Aufgaben erörtern

Gesundheit und Pflege:

 Zusammenhänge zwischen Lebensführung und gesundheitlichen Konsequenzen kennen
 Handlungsoptionen für präventive Maßnahmen entwickeln
 Beeinträchtigungen und Pflegesituationen reflektieren
 Akutpflege kennen

Ernährung und Hauswirtschaft:
 Die Bedeutung von Ernährung und Hauswirtschaft für Gesundheit und Lebensqualität des Einzelnen und der Gesellschaft ableiten
 Die Erkenntnis gewinnen, dass die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation befriedigt werden müssen, ohne die Fähigkeit der Bedürfnisbefriedigung zukünftiger Generationen zu gefährden


Profil Wirtschaft


Im Profil Wirtschaft erwerben die Schülerinnen und Schüler erweiterte Kenntnisse über grundlegende ökonomische Sachverhalte und Zusammenhänge. Das Profil Wirtschaft ersetzt dabei nicht das Fach Arbeit- Wirtschaft, in dem die Grundlagen für die spätere Orientierung im Berufsleben gelegt werden.

Ausgehend von den Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler führt der Unterricht im Profil Wirtschaft zur Aneignung und Vertiefung von Fachkenntnissen. Intendiert ist eine gezielte Vorbereitung für eine berufliche Ausbildung oder einen weiteren Schulbesuch im Sekundarbereich II (berufliches Gymnasium).

Die verbindlichen Themenfelder sind:

1. Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Erwerbstätige im Wirtschaftsgeschehen
2. Ökonomisches und soziales Handeln in Unternehmen
3. Die Aufgaben des Staates im Wirtschaftsprozess
4. Ökonomisches Handeln regional, national und international

Bei der Erarbeitung der Themenfelder wird sehr großer Wert auf Methodenvielfalt gelegt. Vorgegeben sind u.a. folgende Methoden: Erkundung, Expertenbefragung, Rollenspiel, Debatte, Internet-Rallye, Fallstudie, Projekt... Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei den Arbeits- und Präsentationstechniken (Bsp. Powerpoint).


Profil Technik

Im Zuge der neuen Unterrichtsprofile für die Realschulklassen 9 und 10 werden folgende Handlungsbereiche vorgegeben:

- Arbeiten und Produzieren
Planen, Konstruieren und Herstellen (z. B. arbeiten mit dem UMT-System Radlader, Hydraulikbagger ... )

- Energie und Technik
Antriebssysteme (z. B. Otto-, Dieselmotoren, Dampfturbinen, Stirlingmotoren analysieren, Modelle bauen ... )

Bauen und Wohnen (z. B. Gestaltung, Entwurf und Modelbau von Wohnungen und Häusern)

- Information und Kommunikation

Steuern und Regeln (z. B. Bau einfacher elektronischer Schaltungen wie Flip Flop, Wechselblinker, Batterieentsafter ... )

Computereinsatz in automatischen Prozessen (z. B. Werkstücke mit der CNC - Fräse entwerfen, planen, programmieren und herstellen wie Leuchtschilder, Intarsienarbeiten [Untersetzer, Spielbretter ... ])

- Natur und Technik
Regenerative Energien (z.B. Analyse, Konstruktion und Bau von WindkraftanIagen, Sonnenkollektoren, Stirlingmotoren .... )

Bionik - Technische Lösungen nach Vorbildern aus der belebten Natur (z. B. einfache Flugmodelle in Anlehnung an den Vogelflug, Optimierung von Bootsrümpfen nach Fisch- bzw. Delfinprofilen ... )



Medienkompetenz


Lesen, Schreiben und Rechnen, die klassischen Schlüsselkompetenzen haben Zuwachs bekommen: Globalisierung, Informationsgesellschaft, Datenautobahnen, weltweite Vernetzung, Bespitzelung, Datenklau und Datenschutz. Diese Begriffe beschreiben eine Welt, in der wir heute leben und in die unsere Kinder hineinwachsen und dort bestehen müssen.
In den letzten Jahren hat die Bedeutung der Internetnutzung durch PC, vor allem aber durch das Smartphone, bei Jugendlichen weiter zugenommen und verdrängt bei einzelnen Gruppen bereits das bisherige Leitmedium Fernsehen.
Das Internet gewinnt als Medium für Informationsbeschaffung und Unterhaltung wachsende Bedeutung. Kinder und Jugendliche eignen sich selbständig Medienangebote an, werden Mitglied in verschiedenen Medien-Communitys und sozialen Netzwerken, bilden eigene Vorlieben aus (vor allem Online-Spiele) und demonstrieren so auch ihre Zugehörigkeit zu bestimmten Szenen.
Der sichere rechnergestützte Umgang mit den sogenannten „Neuen Medien“ und das Vermögen die Medien zu begreifen und sie verantwortlich und selbstbestimmt zu nutzen ist inzwischen gleichrangig neben die klassischen Schlüsselkompetenzen getreten.
Der Umgang mit Hardware und fachspezifischer Software bilden die Basis für Medienkompetenz, deren Erwerb an unserer Schule einen hohen Stellenwert hat.
Neben den beiden Computerräumen mit 26 bzw. 16 PC-Arbeitsplätzen ist das komplette Schulgebäude mit WLAN vernetzt. Zur Unterrichtspräsentation stehen zwei Medienwagen zur Verfügung, außerdem sind die Fachräume mit Smartboards ausgestattet.

Seit 2011 können Schüler und Lehrer über „Iserv“, unser schuleigenes Intranet, innerhalb der Schule und von zu Hause aus komfortabel und sicher kommunizieren. Eine von den Administratoren wöchentlich eingerichtete EDV-Sprechstunde, bietet den Schülern Hilfe bei Hard- und Softwareproblemen an.

Folgende Angebote zur Förderung der Medienkompetenz machen wir:

Klasse 5/6
• Aufbau einer Computeranlage (Hard- und Software)
• Grundlagen des Betriebssystems WINDOWS
• Grundlagen der Textverarbeitung WORD und der Internetnutzung


Klasse 7/8
• Weiterführung der Textverarbeitung WORD (Einbindung von Fotos, Grafiken, Tabellen und weiterführenden Formatierungen)
• Einführung/Grundlagen der Präsentation (POWERPOINT) und der Tabellenkalkulation (EXCEL)
• Grafik und Bildbearbeitung mit PAINTNET


Klasse 9/10
• Weiterführende Bildbearbeitung mit GIMP – Überlagerung von Bildebenen und Animation von Grafiken
• Weiterführung von POWERPOINT mit Animationen und Einbindung von Tönen/Sounds
• Einführung der Datenbank ACCESS – Erstellen von Tabellen, Abfragen, Formularen und Berichten
• Verknüpfung von WORD – EXCEL - ACCESS (Erstellung von Serienbriefen, Einbindung von Diagrammen und Bildern)
• Erstellung und Pflege einer eigenen Homepage (z.B. mit JIMDO oder WORDPRESS)
• Netzwerke (Aufbau, Datenaustausch, -schutz, -sicherheit)
• Besondere Fähigkeiten der SchülerInnen werden aufgegriffen und für alle genutzt z.B. die Programmierung eigener Software mit VB.NET o. ä.

Lernstation


An der Schule ist seit dem Schuljahr 2007-2008 an einem zentralen Ort im Foyer eine Lernstation eingerichtet. Es sind vier Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss eingerichtet, eine kleine Bibliothek mit Lexika rundet das Angebot ab.

Die Schülerinnen und Schüler können während des Unterrichts selbstständig auf die Suche nach Informationen gehen, wenn im Unterricht bestimmte Fragen gestellt werden, die nicht direkt gelöst werden können. Haben sie die Informationen gefunden, verlassen sie ruhig die Lernstation und informieren die Klasse.
Manchmal wird die Lernstation auch von Kleingruppen benutzt, wenn z. B. Referate zu verschiedenen Themen ausgearbeitet werden sollen.

Der Hintergrundgedanke der Lernstation ist, dass es für Schülerinnen und Schüler wichtig ist, dass sie selbst Lösungen auf ihre Fragen finden können. Noch immer hat nicht jeder zuhause einen Internetanschluss und darum wollen wir in der Schule diese Möglichkeit anbieten. Die große Zahl der Eintragungen zeigt, wie gut diese Station von den Schülerinnen und Schülern, aber auch von den Lehrkräften angenommen wird.



Und ganz zum Schluss…

Dies sind unsere Absolventen des Schuljahres 2013/14. Wir
gratulieren Ihnen zu ihren tollen Abschlüssen und wünschen ihnen
alles Gute für die Zukunft!!

Dies sind unsere Absolventen des Schuljahres 2013/14. Wir gratulieren Ihnen zu ihren tollen Abschlüssen und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft!!